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Ralf Ahrens

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Trauma

Trauma

Am 17.10.2008 hielt Dr. Andreas Krüger einen Vortrag auf Einladung von PFAD NF e.V. und dem Pflegekinderdienst NF zum Thema „verletzte Kinderseelen“. Der Vortrag war von vielen verschiedenen Fachkräften, wie z.B. Pflegeeeltern, ErzieherInnen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen aus dem Pflegefamilienbereich, den Kindergärten, dem Jugendamt, der Sozialpädagogischen Familienhilfe multiprofessionell und sehr gut besucht.

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat Herr Krüger Hunderte von Verkehrsunfällen, Missbrauch oder anderer Gewalt psychisch traumatisierter Kindern und Jugendlichen behandelt. Damit der Mangel an guten Behandlungsplätzen gemildert wird, wurde das erste Behandlungszentrum für schwerstverletzte Kinderseelen mit dem Namen „Ankerland“ in Hamburg gegründet. Weitere Informationen unter www.ankerland.org.

Herr Krüger verzichtete bei seinem Vortrag auf PC und PowerPoint Präsentation und fesselte die ZuhörerInnen in einem knapp 2 stündigen Vortrag mit Informationen über Auswirkungen von Trauma – Erlebnissen. Die Auswirkungen sind nach neuesten Forschungen der Neurowissenschaftler im Gehirn nachweisbar.

Weiterhin war das Thema der positiven Gedankenüberlegungen Gegenstand des Vortrags. Hierbei ging es um die Einflussnahme auf negative Zukunftsvisionen von Klienten. Durch positive Gedankenüberlegungen kann hier eine Veränderung bewirkt werden.

Über die Einflussnahme früherer Erlebnisse auf die heutige Handlungsweise ging Herr Krüger wie auch in vielen anderen Erklärungen anhand von Beispielen ein. Am Beispiel von drei miteinander Arbeitenden Gehirnanteilen in unserem Kopf wurde die Situation eines Traumas erläutert.

Den gesamten Votrag hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall kam der Vortrag sehr gut an und ist unbedingt weiter zu empfehlen.

RA

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Wozu Supervision

Also, hier kommt meine Meinung zur Supervision. Meiner Meinung nach sollten alle Menschen die mit Menschen zu tun haben sich supervidieren lassen. Damit ist die Möglichkeit der Reflektion seines eigenen Handelns gegeben und die Chance auf eine Veränderung gegeben.

RA

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Verfahrenspflege

Es dauert immer so seine Zeit bis die Muse und Zeit und Lust es zulässt weitere Infos zu veröffentlichen.

Heute zum Thema Verfahrenspflege.

Es ist eine gute Möglichkeit den Kindern zu ihrem Recht zu verhelfen, wenn in strittigen Sorgerechtsfällen den Kindern ein eigener Anwalt zugesprochen wird. Dieser wird vom Gericht bestellt und ist von allen Beteiligten unabhängig. Also nur für die betroffennen Kinder zuständig, so dass diese zu ihrem eigenem Wohl zu Wort kommen. Außerdem wird das Verfahren und die Institutionen Kindgerecht erklärt.

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Gefahr abwenden

Wenn denn Kinder aus einer Gefahrensituation aus einer Familie herausgeholt werden, dann muß für die Sicherheit der Kinder gesorgt werden. Es darf nicht aus wirtschaftlichen Gründen oder weil die Rechte der Eltern stärker sind zu schnell gehandelt werden. Vielmehr müssen die Kinder mit der nötigen Schutzwürdigkeit eine Zukunftsperspektive erhalten.

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Anwalt für Kinder

An dieser Stelle werde ich künftig als Perspektivwechsler, d.h. aus der subjektiven Sicht der Kinder und Jugendlichen meine Einstellungen Veröffentlichen.

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Coaching

Coaching ist eine zielorientierte Form der Entwicklung für den Beruf oder im privaten Bereich.

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Symptome vom Trauma

 

Die lange Liste der Symptome

Die ersten Symptome sind:

  • Übererregung
  • Anspannung
  • Dissoziation und Verleugnung
  • Gefühl der Hilflosigkeit, Bewegungsunfähigkeit und Erstarrung

Weitere Symptome sind:

  • übermäßige Wachsamkeit (ständig »auf der Hut sein«) . bedrängende Bilder oder Rückblenden (Flashbacks) . extreme licht- und Geräuschempfindlichkeit . Überaktivität
  • abrupte Stimmungswechsel (Zornreaktionen oder Wutanfälle, häufiger Ärger oder Weinen)
  • Scham und mangelndes Selbstwertgefühl
  • herabgesetzte Fähigkeit, mit Stress umzugehen (leicht und häufig in Stress geraten)
  • Schlafstörungen
  • Panikattacken, Ängste und Phobien
  • Leere im Kopf oder Gefühle der Entrückung
  • Vermeidungsverhalten (meiden von Plätzen, Aktivitäten, Bewegungen, Erinnerungen oder Menschen)
  • Suchtverhalten (übermäßig essen, trinken, rauchen usw.)
  • übertriebene oder verminderte sexuelle Aktivität
  • Gedächtnisverlust und Vergesslichkeit
  • Unfähigkeit zu lieben oder Bindungen mit anderen Menschen einzugehen
  • Angst zu sterben oder ein verkürztes Leben zu haben
  • übermäßige Scheu
  • verminderte emotionale Reaktionen
  • Unfähigkeit, Verpflichtungen einzuhalten
  • chronische Müdigkeit oder sehr niedriges körperliches Energieniveau
  • Probleme mit dem Immunsystem wie Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken
  • psychosomatische Erkrankungen, vor allem Kopfschmerz, Migräne, Nacken- und Rückenprobleme
  • chronische Schmerzen
  • Hautbeschwerden
  • Verdauungsprobleme (nervöser Darm) . starkes prämenstruelles Syndrom
  • Depression und Gefühle von drohendem Unheil
  • Gefühle von Getrenntheit, Entfremdung und Isolation (Gefühl »bei lebendigem Leibe tot zu sein«)
  • verringerte Fähigkeit, Pläne zu machen

Trauma-Symptome können stabil, also permanent vorhanden sein. Sie können auch instabil sein, das bedeutet, dass sie kommen und gehen und durch Stress ausgelöst werden. Mitunter bleiben sie auch jahrzehntelang verborgen und kommen plötzlich zum Ausbruch. Üblicherweise treten Symptome nicht einzeln auf, sondern erscheinen in Gruppen. Häufig werden sie mit der Zeit zunehmend komplexer und haben immer weniger Verbindung zum ursprünglichen traumatischen Ereignis.

Quelle: Peter A. Levine „Vom Trauma befreien“

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Was ist ein Trauma ?

Ein Trauma ist die am meisten vermiedene, ignorierte, verleugnete, missverstandene und unbehandelte Ursache menschlichen Leidens. Wenn das Wort Trauma verwendet wird, sind an dieser Stelle die oft entkräftenden Symptome, an denen viele Menschen nach einer Erfahrung leiden, die sie als lebensbedrohlich oder überwältigend wahrgenommen haben, gemeint.

Traumatische Erfahrungen gehen immer mit starkem Stress einher, es ist jedoch nicht der Fall, dass jedes aufreibende Ereignis eine traumatisierende Wirkung hat.

Jeder Mensch reagiert anders

 

Wenn es zu einer traumatischen Situation kommt, gleicht kein Mensch genau dem anderen. Was dem einen langfristig die Gesundheit gefährdet, kann dem anderen als Aufmunterung dienen. An den zahlreichen Reaktionsmöglichkeiten auf Bedrohung sind viele Faktoren beteiligt. Es kommt auf das Erbgut an, auf die Trauma-Vergangenheit eines Menschen, sogar seine familiäre Dynamik spielt eine Rolle. Es ist außerordentlich wichtig, diesen Unterschieden Rechnung zu tragen.

Quelle: Peter A. Levine „Vom Trauma befreien“

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Was ist Aggression ?

Das Wort „Aggression“ kommt aus dem Lateinischen – ad-gredi = an etwas herantreten.

Die Wissenschaftler streiten sich bis heute, ob die Aggression angeboren ist oder nicht.

Erste These:

Das Kind bringt einen Aggressionstrieb mit auf die Welt.

Zweite These:

Das Kind ist nicht von Geburt an aggressiv, sondern es lernt aggressives Verhalten im Laufe seiner Entwicklung.

Dritte These:

Aggression entsteht durch vorausgegangene Frustration.

Wir schließen daraus, daß der Mensch ein angeborenes Aggressionspotential in sich trägt. Jeder braucht die Aggression, um zu überleben. Wenn wir eigene emotionale, geistige oder materielle Bedürfnisse erfüllen wollen, ist die Aggression uns eine wertvolle Hilfe. Wir brauchen dann diese Lebensenergie, damit wir uns für unsere Belange einsetzen und um uns durchzusetzen.

Aggression kann ein spielerisches spontanes Verhalten sein, um die eigene Körperkraft und eigene Stärke auszutesten. Dabei ist es wichtig, daß bestimmte Spielregeln eingehalten werden, um Verletzungen und Zerstörungen auszuschließen.

Durch aufgestaute Aggression und nicht bewältigte Konflikte, die dann zu unkontrollierten Handlungen führen können, entsteht Gewalt. Sie ist Ausdruck von Hilflosigkeit und Unzufriedenheit.

Autoaggressives Verhalten zeichnet sich durch selbstzerstörerische Symptome aus.

Depressionen sind meist auch Anzeichen für unterdrückte Aggression, bzw. die Angst vor einer Konfliktlösung (Vermeidung).

Ebenso können unterdrückte Emotionen wie Aggression, Ärger und Wut sich als körperliche Schmerzen manifestieren.

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